Teckelgruppe Berlin III
Aktuelles...





Das Jahr 2010 - lange, lange gab es keine Neuigkeiten...

Deshalb berichten wir kurz von den letzten Gebrauchsprüfungen. Der harte Winter mit viel Schnee hat eine Einarbeitung der Hunde für die Frühjahrsprüfungen nicht gerade einfach gemacht. Trotzdem fanden sich ab März einige mutige Hundeführer, die ihre Teckel auf den anstehenden Prüfungen antreten liessen. Mitte März fand die erste Vielseitigkeitsprüfung statt. Bei recht schönem Wetter (der Schnee war gerade noch rechtzeitig weggetaut) versammelten sich am Morgen 4 aufgeregte Hundeführer in Dippmannsdorf. Die Hunde wurden beim Stöbern, auf der Schweißfährte und im Gehorsam bewertet. Leider erreichte ein Hund nicht das Prüfungsziel, aber alle anderen Hundeführer erhielten am Ende des Tages das Leistungszeichen Vp o. Sp!

Hier nun die Ergebnisse:
Flämingjägers Calluna, Besitzer Jürgen Mach - 2. Preis und Tagessieger
Orrex vom Bruchsee FCI, Besitzer Hubertus Müller - 2. Preis
Nurmi vom Bruchsee FCI, Besitzer Dr. Peter Malpricht - 3. Preis

Zwei Wochen später wurde es "international". Bereits zum 5. Mal veranstaltete unsere Gruppe eine Internationale Vielseitigkeitsprüfung für den Landesverband Berlin-Brandenburg. Wenige Tage vor dem großen Ereignis erkrankten leider zwei Teilnehmer, so dass nur 4 Hunde starteten. Alle vier kamen ans Prüfungsziel, so dass die Prüfung mit gutem Erfolg beendet wurde. Tagessieger wurde Nurmi vm Bruchsee FCI, Besitzer Dr. Peter Malpricht, der die maximale Punktzahl von 280 erzielte und somit die Anwartschaft (CACIT) für den Titel "Internationaler Arbeitschampion" errang.

Weitere Ergebnisse:
Emma vom Arendseer Bruch, Besitzer Heiko Zander - 2. Preis
Isegrimm von der Wallreckte, Besitzer Franz Schubert - 3. Preis
Iwa vom Waidwerk, Besitzer Amelie von Loeper - 3. Preis

Die 5. Internationale Vielseitigkeitsprüfung - wieder ein Erfolg!


Eine Woche später ging es mit der Spurlautprüfung weiter. Durch den harten Winter war der Bewuchs nur spärlich, die Hasen waren reichlich vorhanden, aber erspäten uns meist schon mehrere hundert Meter vorher und hoppelten davon. Der starke Wind machte es den Prüfungsteilnehmern nicht leichter. Von den sechs Prüfungsteilnehmern erreichten 5 das Prüfungsziel. Es wurde dreimal der erste Preis und zweimal ein dritter Preis vergeben. Tagessieger wurde Indiana Jones vom Wurzelwald mit seinem Besitzer Henry Knaf.

Die letzte Prüfung im ersten Halbjahr war unsere Schweißprüfung, die wir in Fohrde durchführten. Drei Teilnehmer führten ihre Hund auf der Übernachtfährte und ein Teilnehmer wagte die Prüfung auf der mit Fährtenschuh getretenen Fährte. Alle Teckel kamen ans Stück, obwohl es beim Legen der Fährten und in der folgenden Nacht unaufhörlich regnete.


Hier nun die Ergebnisse:
Luna vom Waidwerk, Besitzer Kerstin Kuyt - 1. Preis und Tagessieger
Hubertus vom Wurzelwald, Besitzer Gabi Wassermann - 1. Preis
Queen vom Butterbaum, Besitzer Bernd Winterlich - 3. Preis

Doktor von Rominten FCI, Besitzer: Manfred Siekmann - 1. Preis (Fährtenschuh)


Das Herbstfest 2008 in Mahlitz.

Ein weiterer Höhepunkt in 2008 war das Herbstfest in Mahlitz am 20.09.2008. Diesmal ging's nicht in die unmittelbare Umgebung von Berlin, sondern nach Mahlitz in Sachsen-Anhalt, wo Detlef Hoch seinen Wohn- und Jagdsitz hat. Da ja unsere Vierbeiner (und auch wir :) Wert auf viel Bewegung legen, unternahmen wir nach einem tollen Mittagessen im "Waldhaus" in Mahlitz erst einmal einen ausgedehnten Spaziergang. Im Nachbarort Ferchels besuchten wir die Naturschutzstation des Mittelelbe-Biosphärenreservats, wo uns viel Interessantes über die Region vermittelt wurde. Weiter ging's zum Schollener See. Von einer Anhöhe hatten wir bei einem kleinen Picknick einen herrlichen Blick auf die Landschaft; das Gebiet selbst ist Naturschutzreservat deshalb sollten die Ferngläser mit eingepackt werden. Es gab mehrere tolle Aussichtspunkte, und der Schollener See bietet vielen bekannten und weniger bekannten Vogelarten Lebensraum und das Gebiet hat einen hohen Wildbesatz. Im "Waldhaus" wartete dann ein besonderes Abendessen aus einem original Backofen auf uns und in gemütlicher Runde konnten wir wieder plauschen und klönen und alte und ganz alte Erinnerungen hervorkramen. Da doch das eine oder andere Bierchen getrunken wurde - die Frauen griffen zum Glas Wein - brachte uns ein Busshuttle am Abend dann zu unserer Unterkunft nach Nierow. All die Aktivitäten, die Organisation und Auswahl des Abendessens sowie der Übernachtung hatte Detlef Hoch übernommen - dem an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön gesagt werden soll. Eine Überraschung gab es dann doch noch, die Detlef nicht planen konnte, die wir aber alle miterleben durften: die Hirschbrunft - für viele ein unvergessenes Erlebnis.

Frank Minow



Dackelwochenende am Stechlinsee

Alljährlich organisieren Mitglieder der Gruppe Berlin III an einem Wochenende zu Beginn der Urlaubszeit einen Ausflug, der über bekannten Spazier- und Wanderstrecken hinaus geht und Hund und Herrchen/Frauchen in Sachen Kondition etwas mehr fordert. Diesmal war das Ziel der wieder der Stechlinsee - als hightlight in unserem Gruppenleben bekannt. Die Wetterprognose war für das Wochenende katastrophal - der Wettergott versprach Regenschauer, kühle Temperaturen und zeitweise Gewitter. Aber geplant war geplant…Durch ein Rundumtelefonat überlegten die Interessierten, daraus ein komplettes Wochenende zu gestalten. Ein Hotel war schnell gefunden, gute Laune wollten alle mitbringen und die Dackelei ist eh zu allen Schandtaten bereit. Damit es ein langes Wochenende wird, war die Abfahrt am Freitag für einige schon recht früh - die Vierbeiner zu hause ahnte ja schon, dass was im Busch war und saßen erwartungsvoll vor der Tür, um ja nicht vergessen zu werden. Zur Einstimmung fuhren wir nach Menz, einer kleinen Gemeinde im Naturschutzgebiet Stechlin. Eine Wanderung um den Roofensee mit ca. 8 km schien uns der richtige Einstieg - die Wanderschuhe waren eingepackt, vorsichtshalber noch schnell den Regenschirm gegriffen und los ging es. Glückliche Hunde, die sich jagten, miteinander tobten und auch mal ein Schlammbad -zur Freude von Herrchen und Frauchen- nahmen, entschädigten uns für fehlenden Sonnenschein. Müde, aber glücklich kamen wir abends ins Hotel, um dann in kleiner, aber gemütlicher Runde dem Motto zu frönen: "… weißt du noch". Der Abend war viel zu schnell vorbei - durch Erzählungen und Anekdoten hatten wir nicht gemerkt, dass der Samstag schon angebrochen war… Samstag nach einem super Frühstück ging es bei Sonnenschein dann endlich an den Stechlin. Der Stechlin ist berühmt für klare Wasserflächen und baumbestandene Uferhänge.

Was meinst du, sollten wir auch baden?


Die Hälfte der anwesenden Dackel hatte in Vorzeiten den Wassertest abgelegt - was nichts anderes heißt: den See sehen und rein springen. Egal, ob das Ufer steil ist, das Wasser kalt oder durch den Wind doch etwas Wellengang war, baden war ein "MUSS" an diesem Tag. Und da sich die "Profis" so doll amüsierten, sprangen auch ganz schnell alle anderen Dackel ins Wasser, um das berühmte Stöckchen vor dem Ertrinken zu retten. Nach der ersten Abkühlung hieß es jetzt wandern, denn wir hatten uns für den Tag viel vorgenommen. Um den Stechlinsee führt ein wunderbarer Spazier- und Wanderweg immer am Ufer entlang, und so konnten unsere Teckel immer wieder ins Wasser springen. Mittagessen gab es dann beim Fischer Böttcher, ein bekannter Treff- und Anlaufpunkt am Stechlinsee. Wir wurden nicht enttäuscht, alle Fischgerichte waren - wie immer- ganz lecker und dementsprechend die Teller ziemlich schnell leer. Obwohl ein voller Bauch nicht gern wandert, begann die zweiten Etappe unserer Wanderung. Wieder stand das Vergnügen an erster Stelle - von Hund und Mensch. Diesmal wagten sich sogar zwei Zweibeiner ins Wasser - sehr zur Freude unserer Teckel, wurden doch jetzt die Stöckchen noch etwas weiter geworfen… Aber auch ein schöner Tag geht zu Ende - schön in zweierlei Sinn: die Wetterpropheten hatten sich geirrt und es schien die Sonne öfter und länger, als voraus gesagt und der Tag hatte für alle wunderschöne Erlebnisse, Photos für's Erinnerungsalbum und die nötige Bettschwere gebracht. Nanu, wer sagt was von Bettschwere? Ab in den Biergarten und wieder quatschen, quatschen, quatschen. Vor lauter Quatscherei hatten wir übersehen, dass sich dunkle Wolken ganz schnell über uns zusammenbrauten - und wir haben den Absprung ins Trockene verpasst. Petrus öffnete alle Schleusen, und obwohl wir unter einem riesigen (Sonnen-)Schirm saßen, wurde der linke Flügel klatschnass - was für unbändige Heiterkeit bei den Nichtbetroffen sorgte, sowie für einen Platz in der Anekdotenliste des Gruppenlebens. Nach dem "Trockenlegen" wurden im Hotel schnell ein paar Tische zusammen geschoben und das lustige Gruppenleben ging, von allen Wetterwidrigkeiten verschont, da weiter, wo es der Regenguss unterbrochen hatte. Nur die Teckelei hatte sich zurück gezogen und schlief schon mal für den nächsten Tag vor. Am nächsten Morgen zeigte nur der nasse Rasen an, dass es am Vorabend geregnet hat - kein Grund also, vom Plan abzuweichen und wieder den Uferweg entlang des Stechlins - diesmal in die andere Richtung - zu wandern. Diesmal war der Wanderweg ziemlich lang: die einen badeten (nur Dackel), die anderen wanderten, und wieder andere konnten nicht genug Photos von diesem schönen Fleckchen Erde machen. Aber pünktlich zum Mittagessen fanden wir uns wieder beim Fischer ein - und sorgten mit unserer großen Dackelbande für manches Lächeln, mussten die eine oder andere Frage beantworten, gaben Auskunft über unsere Züchter, über das Vereinsleben und unsere Vierbeiner ließen sich von vielen ungeduldige Kinderhänden, die nur streicheln und kraulen wollten, verwöhnen. Und dann war auch dieser schöne Tag zu Ende. Aber für's nächste Jahr wird die Planung für einen großen Ausflug schon wieder in Angriff genommen - mal sehen, wo es uns dann hin verschlägt. Ach ja, wenn die Dackelleute einen Ausflug planen, sollten sie sich nicht von schlechten Wettervoraussagen irritieren lassen - wir hatten jedenfalls das beste "Dackelwetter", was man sich vorstellen konnte! Und für alle Dackelfreunde, die wir mit unserem Artikel neugierig auf den Stechlinsee und seine Umgebung gemacht habe, hier noch ein paar Adressen (klick auf den Ort):

Gransee
Stechlin-Dollgow
Stechlin

Fam. Minow Gruppe Berlin III




Spurlautprüfung am 13.04.2008 in Scharlibbe/Elbe

Die erste von zwei geplanten Frühjahrsspurlautprüfungen fand an der Elbe in Scharlibbe statt. Auch hier konnten wir wiederholt eine Prüfung ausrichten und sagen Dankschön den Beständern!! Sieben Teckel sollten an diesem Tag geprüft werden. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter. Bei schönstem Sonnenschein und lauen Temperaturen trafen wir uns zu früher Stunde in Mahlitz. Dann ging es an die Elbe. Das Wetter fanden die Hasen auch schön und so standen sie sehr zeitig auf zumal auch noch Hasenhochzeit gefeiert wurde. Die Hundeführer mussten die Beine unter den Arm nehmen, um ihre Vierbeiner so schnell wie möglich zur Haenspur zu bringen. Doch die Hunde waren bestens auf diesen Tag vorbereitet und die meisten von ihnen brauchten nur einen Hasen. Nach zwei Stunden war jeder Teckel geprüft und die Richter konnten die Ergebnisse verlesen. Fünf Teckel erhielten einen 1. Preis, zwei Teckel einen 2. Preis. Weidmannsheil den Besitzern! Tagessieger würde der Rüde "Flämingjägers Bastl".

Grit Zillmer-Lehnhardt




3. Internationale Vielseitigkeitsprüfung am 29.03.2008

Am letzten Märzwochenende richteten wir zum dritten Mal eine Internationale Vielseitigkeitsprüfung für den Landsverband Berlin-Brandenburg aus. Sechs Teckelführer trafen sich am frühen Morgen samt ihren Vierbeinern und den Richtern und Helfern im Revier. Nach einer verregneten Nacht schien am Morgen die Sonne und so gingen die Teckel konzentriert auf die künstliche Wundfährte. Die Bedingungen waren ideal, so dass alle Hunde zum Stück fanden. Danach wurde gestöbert und immerhin drei Hasen kamen in Anblick. Inzwischen regnete und hagelte es und der Gehorsam wurde unter widrigen Witterungsverhältnissen geprüft. Am frühen Nachmittag fuhren wir zu unserem Gruppenmitglied Herrn Dr. Peter Malpricht. Schon oft hat er unserer Gruppe sein Revier in Weseram zur Verfügung gestellt. Nachdem wir die erste kleine Wiese abgelaufen waren, hatten fünf Teckel die Prüfung auf der Hasenspur bestens gemeistert. Der Hasenbesatz war ausgezeichnet. Auch Nr. 6 fand bald zur Spur und so konnten wir bereits um 14.30 Uhr die Prüfung beenden. Ein herzliches Dankeschön an Dr. Malpricht, noch einmal in diesem Jahr werden die Teckel in seinem Revier auf der Hasenspur geprüft! Die Auswertung fand in Weseram statt und es wurden 4x der 1. Preis, 1x der zweite Preis und ein 3. Preis vergeben. Tagessieger wurde der Rüde "Grizzly vom Bruchsee FCI" mit seinem Führer Christian Müller aus dem Landesverband Thüringen.

Grit Zillmer-Lehnhardt

Nach der Fährtenarbeit. Familie Schlichtholz versorgte die ganze Truppe!


Nach der Prüfung.






Winterzuchtschau der Gruppe Berlin 3

Am 12. Januar 2008 führte unsere Gruppe, wie schon die 3 Jahre zuvor, wieder eine Zuchtschau mit Juniorhandling in den Verkaufsräumen der Firma Pflanzen Kölle in Teltow durch. Die freundliche Begrüßung aller Teilnehmer und Gäste übernahm unser 1. Vorsitzender Herr Mathias Winter. Wie immer in musikalischer Umrahmung von Parforcejagdhornbläsern aus Berlin. Die Schauleitung wurde dieses Jahr von mir übernommen. Mit Hilfe unserer tatkräftigen Mitglieder konnten wir, wie immer diesen Tag planen und eine schöne, werbewirksame Zuchtschau für unseren Verein durchführen. Auch dieses Jahr unterstütze uns Frau C. Schlenkrich wieder mit dem Info-Stand des LV Berlin-Brandenburg. Jeder der wollte, konnte sich umfassend über unseren Verein und die Teckelei informieren. Alle gemeldeten Teckel wurden von unserem diesjährigem Richter Herrn Axel Komorowski bewertet. Auch das fachunkundige Publikum konnte seinen Erklärungen und Ausführungen über Mikrofon zu jedem Teckel im Ring folgen.







Seit dem letzten Frühjahr haben wir einen interessanten Partner an unserer Seite. Es ist die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes die Gruppe Berlin-Wittenau. Nach einem Gruppenabend, bei dem ein Vortrag über die Arbeit und Ausbildung gehalten wurde, kam uns die Idee die Gruppe auf unserer alljährlichen Zuchtschau einzuladen. So erschien die Staffel mit ihren Hunden und präsentierte dem Publikum und uns nach dem Aufbau von Wippen, Tunneln und Leitern Auszüge aus ihrer Arbeit. Auch das Suchen und Auffinden von hilflosen Menschen wurde demonstriert. Alle Anwesenden waren begeistert, welch interessante Arbeit diese Hunde in der Menschenrettung leisten können. Wir möchten uns recht herzlich bei der Rettungshundestaffel für den Aufwand und die Vorführung, bei der Firma Pflanzen Kölle und nicht zuletzt bei jedem Helfer, der zum Gelingen unserer Zuchtschau beigetragen hat, auf diesem Wege bedanken. Yvonne Schoenfelder, Gruppe Berlin 3


Yvonne Schoenfelder




Ausflug nach Linum am 28.10.2007

Am 28.10.2007 trafen sich in der Mittagsstunde 17 Naturbegeisterte (6 Mitglieder, 1 Neumitglied, Teilnehmer unserer BHP-Gruppe und Gäste) mit ihren Hunden. Insgesamt waren 12 Langhaar- und 1 Rauhaarteckel vertreten. Treffpunkt war die Storchenschmiede des NABU in Linum. Dort können sich Interessierte über die Linumer Teichlandschaft und die Tierwelt in der Umgebung erkundigen. Um mit den Teckeln einen schönen Spaziergang zu machen, fuhren wir in das 2 km entfernte Hakeberg. Hakeberg ist ein sehr bekanntes Dorf im Rhinluch, da dort im Jahre 1675 "die Schlacht bei Fehrbellin" stattfand. Schon von weiten entdeckt man die "Siegessäule mit der Goldelse". Ja, in Habeberg gibt es eine kleine Kopie der Siegessäule in Berlin. Der "Kurfürstenpfad" ein kleiner Rundweg am Fuße der Siegessäule, ist er kleiner Rundweg durch den herbstlichen Wald und war für uns die ideale Dackelfreude. Und wer mit den kleinen Rackern schon mal unterwegs war, weiß, dass es leicht die doppelte Zeit dauern kann, bis man den Rundweg absolviert hat. Es wurde getobt, hin- und hergewetzt, kleine Stippvisiten im Wald wurden abgehalten - die Teckel hatten einfach ihren Spaß. Zurück an der Siegessäule, musste diese erstmal mit ihren 114 Stufen erklommen werden. Von dort oben hat man eine tolle Aussicht auf die Felder und Wälder rund um Linum. Nun waren alle Teckel müde und wir hungrig, so ging es gleich am Fuße der Siegessäule in das "Waldhaus". Es wurde lecker gegessen, denn wir mussten uns für die abendliche Kranichbeobachtung stärken, die wir auch gleich danach antraten.







Im Teichland von Linum direkt beim Fischer, standen wir nun, tranken Kaffee, und warteten auf die Kraniche, die jeden Abend im Herbst dort zu ihren Schlafplätzen fliegen. Erst kamen unzählige Graugänse, die schnatternd über unsere Köpfe hinwegzogen. Als die Sonne dann am Horizont verschwand, kamen sie - Kraniche. Schon von weiten hörten wir ihr markantes Rufen. Nach einiger Zeit waren wir müde, und es wurde kalt und so verabschiedeten wir uns, mit dem Versprechen "das machen wir wieder!".

Yvonne Schoenfelder


Vielseitigkeitsprüfung am 20./21.10.2007

Die letzte Gebrauchsprüfung in diesem Jahr sollte die Vielseitigkeitsprüfung ohne Spurlaut sein. Acht mutige Hundeführer traten mit ihren Teckeln am ersten Prüfungstag an. Da die Prüfung als Brauchbarkeitsprüfung angemeldet war, gesellten sich später noch zwei weitere Teckel und zwei Irish Setter dazu, die den Gehorsamsteil ablegen wollten. Zunächst arbeiteten die Vierbeiner auf der Wundfährte. Bei idealen Bedingungen, aber vielen Verleitfährten kamen alle Hundeführer ans Stück und konnten voller Stolz Eichenlaub an die Halsung ihrer Teckel und den Hut stecken. Danach wurde der Gehorsam geprüft. Dieser Teil nahm sehr viel Zeit in Anspruch. Alle Teckel mussten die Prüfungsfächer Leinenführigkeit, Ablegen mit Schußruhe und Verhalten beim Standtreiben absolvieren. Leider konnte eine Hündin diesen Prüfungsteil nicht bestehen und schied somit aus. Bei wunderschönem Sonnenuntergang konnte der erste Prüfungstag erfolgreich abgeschlossen werden. Am nächsten Tag trafen wir uns in Groß Briesen zum Stöberteil. Heute mussten die Teckel ihre Qualitäten als kleinster Stöberhund vorweisen. Die Dickungen dufteten für die Vierbeiner sehr verlockend. Dam- und Rehwild und sogar ein Hase kamen in Anbick. Die Teckel zeigten ihre ganze Passion und Freude an der Jagd. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den zuständigen Revierförster, der uns trotz Damwildhochbrunft sein Revier zur Verfügung stellte!!!





Um 13.00 Uhr beendete der letzte Hund seine Prüfung und zufriedene Hundeführer und Richter begaben sich in das Suchenlokal. Es konnten drei 1. Preise, zwei 2. Preise und zwei 3. Preise vergeben werden. Tagessieger wurde die Rauhhaarteckelhündin "Jade vom Bruchsee FCI". Weidmannsheil!!!

Grit Zillmer-Lehnhardt




Spurlautprüfung am 06.10.2007

Am 06.10.07 fand eine Schußfestigkeits- und Spurlautprüfung der Gruppe Berlin III, in Nauen statt, Prüfungsleiter war unser Gruppenmitglied Herr Mathias Lehnert. Es richteten: Ingeborg Lompa, Grit Zillmer-Lehnhardt und Henry Stumpf. 10 Hunde waren zur Schußfestigkeitsprüfung gemeldet und 6 Hunde nahmen anschließend an der Spurlautprüfung teil. Alle Hunde haben problemlos die Schußfestigkeitsprüfung bestanden. Zwei Langhaarzwerge waren auch dabei: Maiwald's Ricarda und KJS 07 u. LuxJCh. Zedrick von Damsmühle Und dann ging es los, der Nebel wollte gar nicht vergehen, erst gegen Mittag kam die Sonne durch. Alle hatten schwierige Arbeiten zu meistern. Erst mal war es schwer die Hasen in dem Nebel ausfindig zu machen. Wenn endlich ein Hase losging wurde der Hund angesetzt und mit großem Finderwillen suchten die Hunde die Spur, hatten sie sie gefunden jiffelten sie lauthals, sehr lange und anhaltend. Alle Achtung ! Gegen Mittag wurden die letzten Hunde geprüft und alle kamen in die 1. Preise! Tagessieger wurde die Rauhhaarteckelhündin Bea aus der Prösener Goldgrube.





Zedrick, Ricarda und Frauchen gingen als Schlachtenbummler und zur Übung sozusagen mit, es ist immer wieder ein Erlebnis, die Hunde arbeiten zu sehen. Nach bestandener Prüfung ist das oftmals mühsame Laufen vergessen und alle freuen sich, dass die Hunde so gut in die Preise gekommen sind, ist die Spurlautprüfung doch eine sehr wichtige Anlageprüfung für unsere Dackel. Ich gratuliere allen Teilnehmern und vielen Dank für den schönen Tag.

Heike Maiwald




Begleithundeprüfung am 23.09.2007

Am 22.09.2007 fand bei herrlichem Sonnenschein in Kleinmachnow die Begleithundeprüfung Teil 1 statt. 6 Teilnehmer stellten sich der Herausforderung, davon 4 Langhaar- und 2 Rauhaarteckel. Unsere diesjährige Richterin war Frau Grit Zillmer-Lehnhardt - vielen Dank an dieser Stelle. Nachdem alle ihr Lose gezogen hatten, ging es auch gleich los: Leinenführigkeit, einmal durch den Wald, frei bei Fuß und durch die Menschenmenge. Die Prüflinge waren sehr aufgeregt, und sie haben sich immer gegenseitig die Daumen gedrückt. Das Verhalten gegenüber Menschen und Geräuschen klappte auch recht gut, auch das Abrufen und Ablegen. Dann eine kleine Pause und es ging nach Kleinmachnow zur Straßenarbeit. Dort mussten die Teilnehmer einem Radfahrer, einem Regenschirmträger und einem Zeitungsleser "begegnen". Nachdem auch dies absolviert war, das große Durchatmen und die Frage "Haben wir alle bestanden?" Wir zogen weiter in das Restaurant "Zur Schleuse" zur Auswertung. Schnell wurden die Punkte zusammengezählt, die Ahnentafeln und die Begleithundepässe ausgefüllt, dann stand das Ergebnis auch schon fest. Tagessieger wurde der Rauhaarrüde Merlin vom Odinsee, sein Bruder Mungo vom Odinsee belegte auch den ersten Platz und die Langhaarteckel belegten jeweils alle den 2. Platz. Es haben somit alle bestanden - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH allen Besitzern und Teckeln. Vielen Dank an unserem 1. Vorsitzenden und Prüfungsleiter Herrn Matthias Winter für die Durchführung der diesjährigen BHP.

Yvonne Schoenfelder





Teckelwandertag Feldberg 2007

Jedes Jahr unternimmt die Gruppe Berlin III eine Traditionswanderung; bisher immer zum Stechlin, aber getreu dem Motto: "öfter mal was Neues" ging es dieses Jahr nach Feldberg!!! Wenn Dackelleute verreisen, wollen sie was erleben. Unser Reiseziel ist umgeben von vielen schönen klaren Seen, liegt ca. 25 km östlich von Neustrelitz in Mecklenburg/Vorpommern an der Grenze zum Land Brandenburg und wird wegen der Ruhe und unberührten Natur auch "Perle Mecklenburgs" genannt. Hier gibt es noch viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Geplant war eine Wanderung von Feldberg über den Hullerbusch nach Carwitz und zurück entlang dem Schmalen Luzin. Am Ufer des Schmalen Luzin liegt eine der letzten handbetriebenen Fähre Deutschlands. Ruft man laut über das Wasser "Fährmann hol över", begibt sich Fährmann Tom sofort auf den Weg und die Wanderer werden mit der handbetriebenen Fähre, die zu jeder halben und vollen Stunde über den Schmalen Luzin steuert, zum Hullerbusch übergesetzt. Nach dem Übersetzen wollten wir den Hullerbusch erkunden. Der Lehrpfad Hullerbusch wurde 1985 durch die Gesellschaft für Natur und Umwelt geschaffen. Auf diesem Pfad kann man einen besonders reizvollen Ausschnitt des Naturparks Feldberger Seenlandschaft kennen lernen. Durch den Buchenhochwald geht es über den Hauptmannsberg mit herrlichem Seeblick nach Carwitz. Die Tour beträgt ca. 6,5 km und zeichnet sich durch Steigungen, steinige Passagen und Steilhänge aus. Dafür wird man aber mit wunderschönen Ausblicken belohnt. Im Vorfeld gab es die Information, den Fotoapparat nicht zu vergessen, da es wunderschöne Motive zu entdecken gibt… In Carwitz angekommen, war eine Stärkung angesagt. Und wo gibt es den Fisch nicht frischer? In der Fischerhütte "Zum Hecht", direkt am Carwitzer See gelegen. Bei tollstem Wetter, Sonne pur und müden Beinen haben wir die Rast länger als geplant ausgedehnt - aber wenn man bei "Dackelwetter" direkt am See sitzen kann, muss man den inneren Schweinehund erst mal besiegen. Aber wir wollten lt. Tagesprogramm eben auch den Ort Carwitz erkunden. Seit jeher haben in Carwitz Maler, Schriftsteller und Musiker ihren Lebensort gefunden. Carwitz liegt auf einem schmalen Bergrücken, idyllisch umsäumt von vier Seen mit bester Wasserqualität: Dreetzsee, Carwitzer See, Zansen, Schmaler Luzin. Klingt das nicht danach, um einmal so richtig vom Alltag auszuspannen? Ein Aufstieg zur Mühlenkopfplattform wurde mit einem phantastischen Blick nach Norden auf den Schmalen Luzin und nach Süden auf den Dreetzsee belohnt. Dann kam der Rückweg Richtung Feldberg: wir wanderten entlang des Schmalen Luzins zum Ausgangspunkt zurück. Der Schmale Luzin gilt als der Schönste der Feldberger Seen. Er ist 34 m tief, 7 km lang und nur 65 bis 300 m breit und wirkt dadurch wie ein Fluss. Sein Wasser ist glasklar und schimmert im Zusammenspiel von Licht und den angrenzenden steil aufragenden Buchenwäldern in betörendem Türkis. Viele kleine wilde Badestellen, aber auch ein, zwei "zivilisierte" Badebuchten laden zum Abkühlen ein. Unsere Hunde konnten den ganzen Heimweg lang nur am Wasser toben, baden gehen, Stöckchen apportieren und all die schönen Dinge machen, die wir Menschen nicht verstehen… Es gab auch Hunde, die das "Seepferdchen" an diesem Tag abgelegt haben. Es gab Wetten, wer am Abend kaputter seit: wir oder die Dackelei? Eindeutig geklärt wurde der Umstand nicht, aber ein schöner Ausflug war viel zu schnell wieder vorbei. Allen Teilnehmern hat die Feldberger Seenlandschaft gefallen und wir planen noch einmal einen etwas längeren Ausflug in diese schöne Ecke von Meck/Pomm.

Astrid Minow im Juli 2007





Wir hatten Besuch von der

Die Rettungshunde-Staffel vom DRK des Ortsverein Berlin- Wittenau.

Die Mitarbeiter hielten ein Vortrag mit Videovorführung. Die ausgebildeten Rot-Kreuz-Helfer arbeiten ausschließlich ehrenamtlich, sie trainieren ihre Hunde und üben für evtl. Notfälle, wo die Hunde dann eingesetzt werden können. Jeder Hundeführer mit Hund, der sich für diese Arbeit interessiert, kann sich dort bewerben und testen, ob sein Hund für diese Arbeit geeignet ist. Wenn ja, wird der Hundeführer mit seinem Hund z w e i Jahre trainiert, Verletzte in Trümmern oder weitläufigem Gelände wieder zu finden. Die Hunde werden hauptsächlich über den Futtertrieb oder Spieltrieb trainiert und müssen eine Prüfung ablegen. Der Befehl lautet: Such und Hilf! Das Absuchen der "Parzellen", das Suchen nach Witterungsaufnahme kam uns von unserer Arbeit mit den Teckeln her nicht unbekannt vor. Wir konnten viele Gemeinsamkeiten feststellen. Z.B. wurde die Truppe geholt um eine ältere, verwirrte Dame zu suchen, die fast immer den gleichen Weg zum spazieren Gehen nahm, aber nach einem Spaziergang vermisst wurde. Die Hunde können die Witterung aufnehmen (evtl. ein Nachthemd o. ä.) und die Fährte aufnehmen, es geht immer der Hundeführer und noch eine helfende Person mit, weil der suchende Hund nur auf die Fährte fixiert ist und nicht auf die Straße oder Autos während der Suche achtet, natürlich kann auch der Hundeführer kaum darauf achten, das tut dann die zweite Begleitperson und sagt im Gefährdungsfall stopp. Danach sucht der Hund weiter. Der Hund befindet sich solange in der Arbeit, wie er sein "Helfer-Geschirr" um hat. Die Hunde verweisen den Verletzten durch Standlaut. Leider konnte, die ältere Dame in diesem Fall nur noch tot geborgen werden, weil sie sich ins Moor verlaufen hatte. Die Hunde konnten natürlich nicht ins Moor geschickt werden. Es hat mich außerordentlich beeindruckt, dass es keine Hunde waren, die von einem Züchter bestmöglich sozialisiert wurden, sondern sie kamen teilweise, aus einer Tötungsstation gerettet, aus Spanien oder aus hier ansässigen Tierheimen. Es gibt, einen Dackelmix, der mit 6 Wochen (!) ausgesetzt wurde und im Tierheim gerettet wurde. Er arbeitet heute mit seiner Besitzerin und Führerin ehrenamtlich im Team. Er ist 6 Jahre alt und erledigt seine Sucharbeit zur vollsten Zufriedenheit aller Helfer. Die gemeinsame Arbeit hat die Beiden so eng zusammengebracht, dass alles möglich wurde, der Hund hat nicht nur wieder Vertrauen zu seiner Führerin gefasst, sondern hilft jetzt Menschen in Not, die ihn einmal schmählich verlassen (ausgesetzt) haben. Das hat mich sehr gerührt und zeigt, dass auch Hunde, die nicht jahrelang z.B. durch Zucht auf bestimmte Aufgaben selektiert werden, in der Lage sind, mit ihrem und für ihren Herrn alles zu lernen. Die Besitzerin erzählte uns noch, dass der kleine Dackelmix (sehr KH ähnlich) lediglich ein Individualbenehmen zurück behalten habe. In seinem Rudel, das aus völlig verschiedenen Rassen, ja zumeist Mischlingen, bestehe - habe er überhaupt keine Probleme, aber wenn andere, neue Hunde hinzukämen. Da mussten wir ein bisschen schmunzeln, dass fanden wir Dackelliebhaber gar nicht ungewöhnlich und wir meinten, dass sei eigentlich typisch für unsere Teckel und es ist wahrscheinlich nicht aus der schlechten Prägungsphase übrig geblieben, sondern es sind die berühmten Dackel-Gene Meistens finden die Einsätze Nachts statt, die Helfer gehen am nächsten Tag trotzdem arbeiten und finanzieren, die Ausbildung und Haltung der Hunde, den Transport zu den Unglücksfällen fast alles selbst. Das DRK finanziert lediglich die Kleidung und Schuhe für die Helfer. Ansonsten ist die Rettungsstaffel ausschließlich auf Spenden angewiesen. Meine Hochachtung an die zwei- und vierbeinigen Freunde, die in der Not für uns alle da sind. Heike Maiwald







Die Begleithundeausbildung hat begonnen!

Im Mai haben wir mit der Ausbildung unserer Teckel zum Begleithund begonnen. Interessierte Hundeführer können sich gerne bei unserem Vorsitzenden, Matthias Winter, melden (siehe Kontakt). Hier lernt der Teckel Grundlagen des Gehorsams und wird ein guter Begleithund.






Dackel-Zuchtschau bei Pflanzen-Kölle am 13.01.2007

Es ist schon fast Tradition, dass die Gruppe Berlin III des Landesverbandes Berlin-Brandenburg im Deutschen Teckelklub 1888 e.V. im Januar mit ihrer Zuchtschau den Auftakt für die Dackel-Ausstellersaison gibt. Seit drei Jahren haben wir dabei einen Partner an unserer Seite, der uns bei der Zuchtschau unterstützt: Pflanzen Kölle / Gartencenter (14513 Teltow, Asternstr. 2). Wie beginnt man eine zünftige Teckelschau? Natürlich mit Jagdhornbläserei. Die Parforcejagdhornbläser Berlin begleiten uns seit vielen Jahren zu allen Events und an dieser Stelle ein großes Dankeschön für die unermüdliche "Schützenhilfe", die sie uns auch an diesem Tag wieder zuteil kommen ließen. Punkt 11.00 Uhr begann dann die Zuchtschau mit einem zünftigen Halali, was viele Besitzer- aber auch Teckelherzen besonders freute. Und dann begann er, der große Tag… 47 Hunde wurden vom internationalen Zuchtschaurichter Herrn Andreas Tornau fachkundig und moderat gerichtet, und die Zuschauer konnten den Ausführungen und Erklärungen des Richters und den Verlauf der Schau bestens verfolgen. Schlachtenbummler aus unserem Verein und Zuschauer waren reichlich vertreten. Wir hatten ständig Besucher rund um unseren Ausstellungsring. Da wir daran interessiert sind, die "zweibeinige" und "vierbeinige" Jugend zu fördern, boten wir anlässlich der Zuchtschau für die jüngsten Vierbeiner (6-9 Monate) eine unentgeltliche Teilnahme, und für die jugendlichen Zweibeiner ein kostenloses Juniorhandling an! Wir haben uns sehr gefreut, dass Maren Behring (Obfrau für Jungendarbeit) gemeinsam mit fünf Kindern und ihren Hunden diese Möglichkeit nutzten. Es ist erstaunlich, dass die Kinder oft ein besseres Händchen für den vierbeinigen Freund haben, als manch Erwachsener… Auch unsere vierbeinigen Veteranen haben das "Dackelherz" am rechten Fleck - so warben wir im Vorfeld mit der kostenlosen Teilnahme an unserer Zuchtschau; einige Hundebesitzer präsentierten ihren trotz seines Alters immer noch schönen Dackel-Veteranen und erhielten vorzügliche Bewertungen. Die Zuchtschau wurde auch von vielen Liebhabern und Interessenten besucht und so gab es natürlich viele Fragen rund um den Hund. Der Info-Stand des Landesverbandes Berlin-Brandenburg hat uns unter der Leitung von Frau Cornelia Schlenkrich tatkräftig in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Es wurde reichlich Infomaterial verteilt. Alle Fragen der Besucher bezüglich unseres Vereins, nach unseren Hunden, oder der Züchter, welche zurzeit Welpen zu liegen haben, wurden fachkundig beantwortet. Allen Mitgliedern unserer Gruppe, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben, ein sehr herzliches Dankeschön für ihre Mitarbeit und ihre freie Zeit, die sie unserem Verein zur Verfügung gestellt haben. Den Ausstellern mit ihren Hunden auch ein Dankeschön fürs Melden ihrer Hunde, ebenso den Besuchern fürs Kommen und "Dabei sein"! Und natürlich ein besonderes Dankeschön an die Mitarbeiter und Filialleitung von Pflanzen-Kölle Teltow, die uns so professionell und freundlich bei allen Vorbereitungsarbeiten unterstützt, die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben, von Anfang bis Ende mit Rat, Tat und tatkräftiger Hilfe beim Auf- und Abbau unseres Ringes zur Verfügung standen und vieles dazu beigetragen haben dieses Ereignis zu einem sehr guten Erfolg zu führen. Wir möchten uns dafür ganz, ganz herzlich bei Hr. Meier stellvertretend für die gesamte Belegschaft bedanken.

Astrid und Frank Minow


Parforcejagdhornbläser Berlin (Foto: B. Schoenfelder)



Maren Behring (hinten) mit den fünf Juniorhandlern (Foto: B. Schoenfelder)



Schönster Teckel der Schau "Filou vom Kranichhof"
Besitzer Christel & Jürgen Päplow, Zwinger "vom Benthener Forst"
(Foto: B. Schoenfelder)


Weihnachtsfeier am 09.12.06 im Forsthaus Paulsborn

Unsere diesjährige Weihnachtsfeier fand im historischen Amiente des 1871 erbauten Forsthaus Paulsborn statt. Mit seinen fast schon hochherrschaftlichen Räumlichkeiten war es für unsere Feier ein geeigneter Ort. So wurde für uns das Terrassenzimmer festlich geschmückt und die Tische weihnachtlich gedeckt. Nach dem traditionsgemäßen Spaziergang, diesmal durch den Grunewald, der die Hunde müde gemacht hat, und den Mitglieder großen Hunger bescherte, ging es ins Forsthaus. Schnell waren die Plätze eingenommen, die Getränke bestellt und die Hunde auf ihren Decken sortiert, da wurden auch schon die leckeren Enten, Gänse und Zander serviert. Die Portionen waren riesig und so wurden auch schon mal Teller getauscht. Nun ging es allen Mitglieder besser, und so konnten wir zum kulturellen Teil der Weihnachtsfeier übergehen. So erzählte Herr Knust wie jedes Jahr eine Geschichte aus seinem Jägerrepertoire und auch sein Rätsel durfte nicht fehlen. Außerdem wurde eine lustige Fabel gelesen und dann ging es an das große Quiz. Für einige war es sicherlich ein Schreck, aber dieses Jahr gab es keine Fragen zur Teckelei, sondern zum Weihnachtsfest. So musste erraten werden: wer in Italien die Geschenke bringt oder wo der Adventskranz her kommt. Sieger war mit 17 von 24 Fragen Herr Schulze. Er bekam eine riesige Futterdose. Hoffentlich kommen da auch Leckerchen für den Rudi rein? Nachdem die Denkaufgaben gelöst waren, wurde das Fachsimpeln über unsere Teckel wieder aufgenommen, und der Abend verlief wie auch alle anderen Veranstaltungen in diesem Jahr recht gesellig und amüsant. Unser Dank für diese gelungenen Weihnachtsfeier gilt Frau Fritz, die sich um die Organisation der Lokalität bemühte und und Familie Minow, die wie in jedem Jahr wieder fleißig die Leckerchentütchen für unsere Teckel packte und das Weihnachtsquiz für die Mitglieder zusammenstelle.

Yvonne Schoenfelder




Frau Fritz mit ihrer Teckelline



Astrid und Frank Minow



Frau Schulz mit Rudi und Frau Schoenfelder mit Ludwig


Wanderung um den Großen Stechlinsee am 22.07.2006

Ein Sommertag, wie er im Buche steht… Wir drei Familien mit Teckeln, eine Familie mit einem kleinen Münsterländer- haben uns für eine Wanderung am Stechlinsee (4,3 qkm) entschieden. Vom großen Parkplatz sind es ca. 500 m, bis man am Ufer eines der schönsten Seen in Brandenburg steht. Da lag er vor uns, der buchtenreiche See, geheimnisvoll, einem Stummen gleich, den es zu sprechen drängt." So beschrieb Fontane den großen Stechlinsee in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg Kennen gelernt hatten wir den Stechlinsee schon von früheren Wanderungen - bisher sind wir jedoch von einer Wanderung um den See immer zurück geschreckt. Noch frisch und guten Mutes begannen wir die Wanderung am Badestrand Neuglobsow. Ein Blick über klare Wasserflächen und baumbestandene Uferhänge zeugt von der Schönheit des Sees.


Impressionen

Wir wendeten uns nach links vorbei an der Bootsausleihe. Lt. Wanderkarte kommen wir an die Stelle, wo einst die stärkste Kiefer des Waldgebietes stand. Heute liegt der etwa 250 Jahre alte und ein Meter dicke Baum am Ufer des Stechlin - von einem Sturm gefällt? Vorbei am Gelände des Instituts für Hydrometeorologie und Limnologie treffen wir auf eine Schutzhütte. Nach dem überqueren der Leddernbrücke entscheiden wir uns aus dem Bauch heraus für den Weg entlang des Ufers auf der Halbinsel - durch das "Hölzchen". Hier an der Spitze der Halbinsel bot sich erst einmal ein Bad an - die Hunde sprangen ins Wasser, schneller als Herrchen und Frauchen selbst die Sachen herunter reißen und sich selbst ins kühle Nass stürzen konnten.



"Wasserratten"

Über eine halbe Stunde tobte Mensch und Tier gemeinsam im Wasser; anschließend ließen wir uns von der Sonne trocknen und belohnten uns mit einem weiten Blick in alle Buchten des Sees. Links und rechts des "Hölzchens" befinden sich kleine Sumpfgebiete - ein idealer Lebensraum für vielfältige Flora und Fauna. Nachdem wir den Abflusskanal des Kraftwerkes überquert haben, schlängelt sich ein schmaler, zum Teil moosbewachsener Uferweg durch urwüchsigen Mischwald - Kiefern und Traubeneichen bilden hier den Hauptbestand: An der Nordbucht erblickt man zahlreiche von Wind und Wetter gefällte Bäume, die zum Teil im Wasser liegen: Der Sommertag bescherte uns Temperaturen von 32°C - da kamen uns die vielen kleinen Lichtungen bzw. Buchten gerade recht, um eine Rast einzulegen und die fußlahmen Gliedmaßen im Wasser zu kühlen. Auch die Hunde nutzten jede Möglichkeit, ins Wasser zu springen, zu toben, Stöckchen vor dem "Ertrinken" zu retten und rumzualbern. Unser Weg führt weiter zur Sonnenbucht oder Kreuzlanke mit der wohl schönsten Badestelle des Sees. Hier laden auch wieder Bänke zum Verweilen ein - sehr willkommen, weil wir jetzt doch merken, wie viel Kilometer wir in den Beinen haben. Aber bis zur Fischerei Böttcher ist es nicht mehr weit; alle malen sich schon aus, was sie trinken werden und vor allem, was es leckeres zu essen geben wird. Ein schöner Tag geht zu Ende; wir sind zwar müde und kaputt vom wandern bei 32°C, aber auch stolz, was wir geschafft haben. Und ehrlich, die vielen tollen Eindrücke entschädigen für kaputte, brennende Füße, die eine oder andere Blase. Und vor allem: wir haben es gemeinsam geschafft, um den See zu laufen - Mitglieder unsere Gruppe im Alter zwischen 10 und 70 Jahren!!!








Am 14.01.2006 fand die traditionelle Winterzuchtschau der Gruppe III Berlin das 2. Mal in der Räumen der Fa. Pflanzen-Kölle in Teltow statt. Die Zuchtschau war mit 37 gemeldeten Hund wieder sehr gut besucht. Die Hunde wurden von Herrn Hornig aus Deister fachkundig und moderat gerichtet. Herr Hornig wurde mit einem Head-Set "verkabelt" und die Zuschauer konnten den Richter gut verstehen und den Verlauf der Schau bestens verfolgen. Schlachtenbummler aus unserem Verein und Zuschauer waren reichlich vertreten. Wir hatten ständig Besucher rund um unseren Ausstellungsring. Zumal wir dank der Mitglieder der Gruppe Raben unter der Leitung von Frau Sieglinde Griegel einen besonderen "Bonbon" zu bieten hatten. Als Pausenfüller trat eine Gruppe von Teckeln mit ihren Frauchen und Herrchen als "Modenschau" auf. Die vierbeinigen Lieblinge waren z.B. verkleidet, als Fußballer, Erdbeere, Schutzengel oder Geisha und traten wirklich in vielen verschiedenen Kostümen, liebevollst selbstgenäht und passend zum Hund gestaltet, auf. Das Schmunzeln und Lachen der Zuschauer hörte nicht auf. Die Hunde führten uns ihre Kostüme mit Frauchen und Herrchen am oberen Ende der Leine voller Freude vor. Unter großem Beifall verließ die Truppe die Bühne. Ein besonderer Dank geht an die Mitglieder der Gruppe Raben und Frau Sieglinde Griegel. Der Info-Stand des Landesverbandes Berlin-Brandenburg hat uns unter der Leitung von Frau Cornelia Schlenkricht tatkräftig in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Es wurde reichlich Infomaterial verteilt. Alle Fragen der Besucher bezüglich unseres Vereins, nach unseren Hunden, oder der Züchter, welche z.Z. Welpen zu liegen haben, wurden fachkundig beantwortet. Die Kasse der Öffentlichkeitsarbeit konnte wohl auch recht gut gefüllt werden. Allen Mitgliedern unserer Gruppe, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben, ein sehr herzliches Dankeschön für Ihre Mitarbeit und Ihre freie Zeit, die sie unserem Verein zur Verfügung gestellt haben. Den Ausstellern mit Ihren Hunden auch ein herzliches Dankeschön fürs Melden ihrer Hunde, den Besuchern ebenfalls ein herzliches Dankeschön fürs Kommen und Dabeisein !
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Besuch unserer Zuchtschau auch im nächsten Jahr wiederholen... (Heike Maiwald, Zuchtschualeitung)


Ein schöner Tag.


Die letzte Gebrauchsprüfung im Kalenderjahr 2005 fand am 23.10. statt. Wir richteten eine Vielseitigkeitsprüfung ohne Spurlaut aus. Alle 6 Teilnehmer konnten am Ende des anstrengenden Tages eine Urkunde über das erfolgreiche Ablegen der Prüfung in Empfang nehmen. Vier Mal wurde der 1. Preis und zwei Mal der zweite Preis vergeben. Alle Teckel zeigten hervorragende Arbeit auf der Rotfährte und bei den Abrichtefächern. Beim Stöbern schwankten die Leistungen etwas, aber dennoch ein großartiger Erfolg für alle Vier- und Zweibeiner.

Hier nun die Ergebnisse:

Aika von Rominten FCI, B: Dietmar Schmidt - 200 Pkt./I. Preis/J + TS
Grizzly vom Bruchsee FCI, B: Christian Müller - 196 Pkt./I. Preis
Ginster vom Bruchsee FCI, B: Bruno Schulz - 192 Pkt./I. Preis
Groll vom Bruchsee FCI, B: Detlef Hoch - 188 Pkt./I. Preis
Nimrod vom Wildschütz O, B: Detlef Stiezel - 174 Pkt./II. Preis
Orkan von der Ödenburg, B: Klaus Schwärmer - 174 Pkt./II. Preis



Am 2.10.05 fand die von uns für den LV Berlin-Brandenburg veranstaltete Prüfung auf der erschwerten Rotfährte (SchwhK/40) statt. Bei dieser Prüfung liegen die Fährten über zwei Nächte. 2 Teckel legten die Prüfung auf der 20h-Fährte ab. Das Wetter war ganz hervorragend und alle 11 Teams fanden zum Stück.

Ergebnisse Richtergruppe I:

Flint vom Bruchsee FCI, B: Prof. Dr. Richter - 100 Pkt./I. Preis + TS
Ginster vom Bruchsee FCI, B: Bruno Schulz - 100 Pkt./I. Preis
Hanna vom Gütergotz, B: Doris Müller - 67 Pkt./III. Preis

Flämingjägers Amsel, B: Christiane Hellwig - 92 Pkt./I. Preis + TS (20h)
Urania vom Maulwurfshügel O, B: Kremser - 50 Pkt./III. Preis (20h)


Ergebnisse Richtergruppe II:

Groll vom Bruchsee FCI, B: Detlef Hoch - 100 Pkt./I. Preis + TS
Gromm vom Bruchsee FCI, B: Hubertus Keimer - 92 Pkt./I. Preis
Grimm vom Bruchsee FCI, B: Sylvia Kutschke - 92 Pkt./I. Preis
Unkas vom Kimmerholz, B: Jürging - 82 Pkt./II. Preis
Atze vom Forsthaus Bessern, B: Gertrud Birk - 67 Pkt./III. Preis
Esco vom Bruchsee FCI, B: Marlit Arndt - 57 Pkt./III. Preis



Ein sehr schöner Prüfungstag.



Aufgrund vieler Anfragen führten wir am 25.06.05 eine weitere Schweißprüfung durch. An diesem Tag richteten Rudi Beykirch, Ruth Grüneberg und Christiane Hellwig. 4 Stunden nach Prüfungsbeginn konnten die glücklichen Teilnehmer die Urkunden in Empfang nehmen. Die Hunde hatten trotz extremer Hitze und Trockenheit keine Probleme zum Stück zu finden.

Ergebnisse:

Ginster vom Bruchsee FCI, B: Bruno Schulz - 100 Pkt./I. Preis/J + TS
Grimm vom Bruchsee FCI, B: Sylvia Kutschke - 92 Pkt./I. Preis/J
Groll vom Bruchsee FCI, B: Detlef Hoch - 92 Pkt./I. Preis/J
Wurzel vom Maulwurfshügel O, B: Ulrich Hardt - 75 Pkt./II. Preis/J



U. Hardt - der wohl glücklichste Mensch an diesem Tag...


Am 08.05.05 richtete unsere Gruppe für den Landesverband Berlin-Brandenburg eine Schweißprüfung auf der 40h-Fährte aus. In Kombination fand eine Schweißprüfung auf der 20h-Fährte statt. Ausserdem wurden 2 Hunde vom VJT geführt, die ihre Brauchbarkeit für das Land Brandenburg beweisen mussten. Jeweils 3 Hunde starteten auf der 20h und 40h-Fährte. 5 Hunde fanden mit ihrem Führer zum Stück, ein Prüfling kam leider nicht zum Stück. Das Wetter war sehr schön, obwohl es in der Nacht zuvor stark geregnet hatte und kein Schweiß mehr zu sehen war.

Die Ergebnisse 40h-Fährte:

Casper vom Fürstengehege, B: Pscheidl - 100 Pkt./I. Preis + TS
Frieda von Fürstenwalde, B: Klaus Joseph - 82 Pkt./II. Preis

Die Ergebnisse 20h-Fährte:

Flint vom Bruchsee FCI, B: Prof. Dr. Richter - 92 Pkt./I.Preis/J + TS
Fine vom Bruchsee FCI, B: Peter Bengsch - 92 Pkt./I. Preis/J
Esco vom Bruchsee FCI, B: Marlit-Luisa Arndt - 82 Pkt./II. Preis



Am 10.4.05 fand unsere Spurlautprüfung in Klein Ammensleben statt. Bei optimaler Witterung und gutem Hasenbesatz konnte die Prüfung gegen 12.00 Uhr sehr erfolgreich abgeschlossen werden. Im Prüfungslokal nahmen die 7 stolzen Hundeführer ihre Urkunden entgegen.

Ergebnisse:

Flämingjägers Amsel, B: Christiane Hellwig - 100 Pkt./I. Preis/J + TS
Ginster vom Bruchsee FCI, B: Bruno Schulz - 100 Pkt./I. Preis/J
Contra vom Berkenbusch, B: M. Schimmelpenning - 100 Pkt./I. Preis/J
Fine vom Bruchsee FCI, B: Peter Bengsch - 100 Pkt./I. Preis/J
Gustav von der Hohen Kiefer, B: N. Schumacher - 100 Pkt./I. Preis
Wurzel vom Maulwurfshügel O, B: Ulrich Hardt - 97 Pkt./I. Preis/J
Karon von der Weberwiese, B: Dr. Maier - 84 Pkt./II. Preis/J