Teckelgruppe Berlin III
Rückblick 2008

Das Herbstfest 2008 in Mahlitz.

Ein weiterer Höhepunkt in 2008 war das Herbstfest in Mahlitz am 20.09.2008. Diesmal ging's nicht in die unmittelbare Umgebung von Berlin, sondern nach Mahlitz in Sachsen-Anhalt, wo Detlef Hoch seinen Wohn- und Jagdsitz hat. Da ja unsere Vierbeiner (und auch wir :) Wert auf viel Bewegung legen, unternahmen wir nach einem tollen Mittagessen im "Waldhaus" in Mahlitz erst einmal einen ausgedehnten Spaziergang. Im Nachbarort Ferchels besuchten wir die Naturschutzstation des Mittelelbe-Biosphärenreservats, wo uns viel Interessantes über die Region vermittelt wurde. Weiter ging's zum Schollener See. Von einer Anhöhe hatten wir bei einem kleinen Picknick einen herrlichen Blick auf die Landschaft; das Gebiet selbst ist Naturschutzreservat deshalb sollten die Ferngläser mit eingepackt werden. Es gab mehrere tolle Aussichtspunkte, und der Schollener See bietet vielen bekannten und weniger bekannten Vogelarten Lebensraum und das Gebiet hat einen hohen Wildbesatz. Im "Waldhaus" wartete dann ein besonderes Abendessen aus einem original Backofen auf uns und in gemütlicher Runde konnten wir wieder plauschen und klönen und alte und ganz alte Erinnerungen hervorkramen. Da doch das eine oder andere Bierchen getrunken wurde - die Frauen griffen zum Glas Wein - brachte uns ein Busshuttle am Abend dann zu unserer Unterkunft nach Nierow. All die Aktivitäten, die Organisation und Auswahl des Abendessens sowie der Übernachtung hatte Detlef Hoch übernommen - dem an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön gesagt werden soll. Eine Überraschung gab es dann doch noch, die Detlef nicht planen konnte, die wir aber alle miterleben durften: die Hirschbrunft - für viele ein unvergessenes Erlebnis.

Frank Minow



Dackelwochenende am Stechlinsee

Alljährlich organisieren Mitglieder der Gruppe Berlin III an einem Wochenende zu Beginn der Urlaubszeit einen Ausflug, der über bekannten Spazier- und Wanderstrecken hinaus geht und Hund und Herrchen/Frauchen in Sachen Kondition etwas mehr fordert. Diesmal war das Ziel der wieder der Stechlinsee - als hightlight in unserem Gruppenleben bekannt. Die Wetterprognose war für das Wochenende katastrophal - der Wettergott versprach Regenschauer, kühle Temperaturen und zeitweise Gewitter. Aber geplant war geplant…Durch ein Rundumtelefonat überlegten die Interessierten, daraus ein komplettes Wochenende zu gestalten. Ein Hotel war schnell gefunden, gute Laune wollten alle mitbringen und die Dackelei ist eh zu allen Schandtaten bereit. Damit es ein langes Wochenende wird, war die Abfahrt am Freitag für einige schon recht früh - die Vierbeiner zu hause ahnte ja schon, dass was im Busch war und saßen erwartungsvoll vor der Tür, um ja nicht vergessen zu werden. Zur Einstimmung fuhren wir nach Menz, einer kleinen Gemeinde im Naturschutzgebiet Stechlin. Eine Wanderung um den Roofensee mit ca. 8 km schien uns der richtige Einstieg - die Wanderschuhe waren eingepackt, vorsichtshalber noch schnell den Regenschirm gegriffen und los ging es. Glückliche Hunde, die sich jagten, miteinander tobten und auch mal ein Schlammbad -zur Freude von Herrchen und Frauchen- nahmen, entschädigten uns für fehlenden Sonnenschein. Müde, aber glücklich kamen wir abends ins Hotel, um dann in kleiner, aber gemütlicher Runde dem Motto zu frönen: "… weißt du noch". Der Abend war viel zu schnell vorbei - durch Erzählungen und Anekdoten hatten wir nicht gemerkt, dass der Samstag schon angebrochen war… Samstag nach einem super Frühstück ging es bei Sonnenschein dann endlich an den Stechlin. Der Stechlin ist berühmt für klare Wasserflächen und baumbestandene Uferhänge.

Was meinst du, sollten wir auch baden?


Die Hälfte der anwesenden Dackel hatte in Vorzeiten den Wassertest abgelegt - was nichts anderes heißt: den See sehen und rein springen. Egal, ob das Ufer steil ist, das Wasser kalt oder durch den Wind doch etwas Wellengang war, baden war ein "MUSS" an diesem Tag. Und da sich die "Profis" so doll amüsierten, sprangen auch ganz schnell alle anderen Dackel ins Wasser, um das berühmte Stöckchen vor dem Ertrinken zu retten. Nach der ersten Abkühlung hieß es jetzt wandern, denn wir hatten uns für den Tag viel vorgenommen. Um den Stechlinsee führt ein wunderbarer Spazier- und Wanderweg immer am Ufer entlang, und so konnten unsere Teckel immer wieder ins Wasser springen. Mittagessen gab es dann beim Fischer Böttcher, ein bekannter Treff- und Anlaufpunkt am Stechlinsee. Wir wurden nicht enttäuscht, alle Fischgerichte waren - wie immer- ganz lecker und dementsprechend die Teller ziemlich schnell leer. Obwohl ein voller Bauch nicht gern wandert, begann die zweiten Etappe unserer Wanderung. Wieder stand das Vergnügen an erster Stelle - von Hund und Mensch. Diesmal wagten sich sogar zwei Zweibeiner ins Wasser - sehr zur Freude unserer Teckel, wurden doch jetzt die Stöckchen noch etwas weiter geworfen… Aber auch ein schöner Tag geht zu Ende - schön in zweierlei Sinn: die Wetterpropheten hatten sich geirrt und es schien die Sonne öfter und länger, als voraus gesagt und der Tag hatte für alle wunderschöne Erlebnisse, Photos für's Erinnerungsalbum und die nötige Bettschwere gebracht. Nanu, wer sagt was von Bettschwere? Ab in den Biergarten und wieder quatschen, quatschen, quatschen. Vor lauter Quatscherei hatten wir übersehen, dass sich dunkle Wolken ganz schnell über uns zusammenbrauten - und wir haben den Absprung ins Trockene verpasst. Petrus öffnete alle Schleusen, und obwohl wir unter einem riesigen (Sonnen-)Schirm saßen, wurde der linke Flügel klatschnass - was für unbändige Heiterkeit bei den Nichtbetroffen sorgte, sowie für einen Platz in der Anekdotenliste des Gruppenlebens. Nach dem "Trockenlegen" wurden im Hotel schnell ein paar Tische zusammen geschoben und das lustige Gruppenleben ging, von allen Wetterwidrigkeiten verschont, da weiter, wo es der Regenguss unterbrochen hatte. Nur die Teckelei hatte sich zurück gezogen und schlief schon mal für den nächsten Tag vor. Am nächsten Morgen zeigte nur der nasse Rasen an, dass es am Vorabend geregnet hat - kein Grund also, vom Plan abzuweichen und wieder den Uferweg entlang des Stechlins - diesmal in die andere Richtung - zu wandern. Diesmal war der Wanderweg ziemlich lang: die einen badeten (nur Dackel), die anderen wanderten, und wieder andere konnten nicht genug Photos von diesem schönen Fleckchen Erde machen. Aber pünktlich zum Mittagessen fanden wir uns wieder beim Fischer ein - und sorgten mit unserer großen Dackelbande für manches Lächeln, mussten die eine oder andere Frage beantworten, gaben Auskunft über unsere Züchter, über das Vereinsleben und unsere Vierbeiner ließen sich von vielen ungeduldige Kinderhänden, die nur streicheln und kraulen wollten, verwöhnen. Und dann war auch dieser schöne Tag zu Ende. Aber für's nächste Jahr wird die Planung für einen großen Ausflug schon wieder in Angriff genommen - mal sehen, wo es uns dann hin verschlägt. Ach ja, wenn die Dackelleute einen Ausflug planen, sollten sie sich nicht von schlechten Wettervoraussagen irritieren lassen - wir hatten jedenfalls das beste "Dackelwetter", was man sich vorstellen konnte! Und für alle Dackelfreunde, die wir mit unserem Artikel neugierig auf den Stechlinsee und seine Umgebung gemacht habe, hier noch ein paar Adressen (klick auf den Ort):

Gransee
Stechlin-Dollgow
Stechlin

Fam. Minow Gruppe Berlin III




Spurlautprüfung am 13.04.2008 in Scharlibbe/Elbe

Die erste von zwei geplanten Frühjahrsspurlautprüfungen fand an der Elbe in Scharlibbe statt. Auch hier konnten wir wiederholt eine Prüfung ausrichten und sagen Dankschön den Beständern!! Sieben Teckel sollten an diesem Tag geprüft werden. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter. Bei schönstem Sonnenschein und lauen Temperaturen trafen wir uns zu früher Stunde in Mahlitz. Dann ging es an die Elbe. Das Wetter fanden die Hasen auch schön und so standen sie sehr zeitig auf zumal auch noch Hasenhochzeit gefeiert wurde. Die Hundeführer mussten die Beine unter den Arm nehmen, um ihre Vierbeiner so schnell wie möglich zur Haenspur zu bringen. Doch die Hunde waren bestens auf diesen Tag vorbereitet und die meisten von ihnen brauchten nur einen Hasen. Nach zwei Stunden war jeder Teckel geprüft und die Richter konnten die Ergebnisse verlesen. Fünf Teckel erhielten einen 1. Preis, zwei Teckel einen 2. Preis. Weidmannsheil den Besitzern! Tagessieger würde der Rüde "Flämingjägers Bastl".

Grit Zillmer-Lehnhardt




3. Internationale Vielseitigkeitsprüfung am 29.03.2008

Am letzten Märzwochenende richteten wir zum dritten Mal eine Internationale Vielseitigkeitsprüfung für den Landsverband Berlin-Brandenburg aus. Sechs Teckelführer trafen sich am frühen Morgen samt ihren Vierbeinern und den Richtern und Helfern im Revier. Nach einer verregneten Nacht schien am Morgen die Sonne und so gingen die Teckel konzentriert auf die künstliche Wundfährte. Die Bedingungen waren ideal, so dass alle Hunde zum Stück fanden. Danach wurde gestöbert und immerhin drei Hasen kamen in Anblick. Inzwischen regnete und hagelte es und der Gehorsam wurde unter widrigen Witterungsverhältnissen geprüft. Am frühen Nachmittag fuhren wir zu unserem Gruppenmitglied Herrn Dr. Peter Malpricht. Schon oft hat er unserer Gruppe sein Revier in Weseram zur Verfügung gestellt. Nachdem wir die erste kleine Wiese abgelaufen waren, hatten fünf Teckel die Prüfung auf der Hasenspur bestens gemeistert. Der Hasenbesatz war ausgezeichnet. Auch Nr. 6 fand bald zur Spur und so konnten wir bereits um 14.30 Uhr die Prüfung beenden. Ein herzliches Dankeschön an Dr. Malpricht, noch einmal in diesem Jahr werden die Teckel in seinem Revier auf der Hasenspur geprüft! Die Auswertung fand in Weseram statt und es wurden 4x der 1. Preis, 1x der zweite Preis und ein 3. Preis vergeben. Tagessieger wurde der Rüde "Grizzly vom Bruchsee FCI" mit seinem Führer Christian Müller aus dem Landesverband Thüringen.

Grit Zillmer-Lehnhardt

Nach der Fährtenarbeit. Familie Schlichtholz versorgte die ganze Truppe!


Nach der Prüfung.


Winterzuchtschau der Gruppe Berlin 3

Am 12. Januar 2008 führte unsere Gruppe, wie schon die 3 Jahre zuvor, wieder eine Zuchtschau mit Juniorhandling in den Verkaufsräumen der Firma Pflanzen Kölle in Teltow durch. Die freundliche Begrüßung aller Teilnehmer und Gäste übernahm unser 1. Vorsitzender Herr Mathias Winter. Wie immer in musikalischer Umrahmung von Parforcejagdhornbläsern aus Berlin. Die Schauleitung wurde dieses Jahr von mir übernommen. Mit Hilfe unserer tatkräftigen Mitglieder konnten wir, wie immer diesen Tag planen und eine schöne, werbewirksame Zuchtschau für unseren Verein durchführen. Auch dieses Jahr unterstütze uns Frau C. Schlenkrich wieder mit dem Info-Stand des LV Berlin-Brandenburg. Jeder der wollte, konnte sich umfassend über unseren Verein und die Teckelei informieren. Alle gemeldeten Teckel wurden von unserem diesjährigem Richter Herrn Axel Komorowski bewertet. Auch das fachunkundige Publikum konnte seinen Erklärungen und Ausführungen über Mikrofon zu jedem Teckel im Ring folgen.







Seit dem letzten Frühjahr haben wir einen interessanten Partner an unserer Seite. Es ist die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes die Gruppe Berlin-Wittenau. Nach einem Gruppenabend, bei dem ein Vortrag über die Arbeit und Ausbildung gehalten wurde, kam uns die Idee die Gruppe auf unserer alljährlichen Zuchtschau einzuladen. So erschien die Staffel mit ihren Hunden und präsentierte dem Publikum und uns nach dem Aufbau von Wippen, Tunneln und Leitern Auszüge aus ihrer Arbeit. Auch das Suchen und Auffinden von hilflosen Menschen wurde demonstriert. Alle Anwesenden waren begeistert, welch interessante Arbeit diese Hunde in der Menschenrettung leisten können. Wir möchten uns recht herzlich bei der Rettungshundestaffel für den Aufwand und die Vorführung, bei der Firma Pflanzen Kölle und nicht zuletzt bei jedem Helfer, der zum Gelingen unserer Zuchtschau beigetragen hat, auf diesem Wege bedanken. Yvonne Schoenfelder, Gruppe Berlin 3


Yvonne Schoenfelder