Teckelgruppe Berlin III
Rückblick 2009

Ein erster Höhepunkt war auch diesmal wieder die, am 10. Januar in Teltow durchgeführte, Winterzuchtschau. Es ist schon fast Tradition, dass die Gruppe Berlin III des Landesverbandes Berlin-Brandenburg im Januar mit ihrer Zuchtschau den Auftakt für die Dackel-Ausstellersaison legt. Die freundliche Begrüßung aller Teilnehmer und Gäste übernahm Matthias Winter - in musikalischer Umrahmung von den Parforcejagdhornbläsern aus Berlin. Die Schauleitung wurde auch in diesem Jahr von Yvonne Schoenfelder übernommen. Mit Hilfe tatkräftiger Unterstützung einiger Gruppen-mitglieder konnten wir diesen Tag langfristig planen und eine schöne, werbewirksame Zuchtschau für unseren Verein durchführen. Wir möchten uns nochmals recht herzlich bei Jens Papenhagen bedanken, der fachkundig die Bewertung der Teckel vornahm; ein großes Dankeschön geht wie immer an die Firma Pflanzen Kölle und nicht zuletzt an alle Helfer, die zum Gelingen unserer Zuchtschau beigetragen haben.

1.Spargelessen
Wo gibt’s eines der leckersten Spargelgerichte in der Mark Brandenburg? In guter Tradition, natürlich in Gröben, beim Wirt der „Kleinen Bauernstube“… Wie bereits schon in den letzten Jahren war das Essen wieder super, der Wirt erfüllte jeden Wunsch (vor allem nach Getränken). In diesem Jahr ging es nach dem Essen zum Spaziergang an die Nuthe. Unsere Teckel warteten sehnsüchtig auf den Startschuss zum Baden. Nach der Freigabe gab’s kein Halten mehr, es ging im wahrsten Sinne des Wortes drunter und drüber. Nass, aber glücklich lagen dann die Vierbeiner unter dem Tisch, während sich Herrchen und Frauchen zum Abschluss bei hausgemachtem Kuchen gütlich taten. Dabei wurde wieder über Gott und die Welt geplaudert. Dem Wirt der „Kleinen Bauernstube“ an dieser Stelle wieder ein großes Lob und Dankeschön – und das Versprechen: Im nächsten Jahr kommen bestimmt wieder Teckelfreunde zum Schnitzel mit Spargel…

2.Spaziergang
Da im letzten Jahr der sommerliche Biergartenbesuch gut angekommen war, wollten wir im Juni nach einer kleinen Wanderung im Grunewald den Biergarten unseres neuen Klublokals ausprobieren. Leider hat Petrus nicht mitgespielt. Wir wanderten los und pünktlich mit dem Startschuss ließ es Petrus regnen. Da wir gewöhnt sind, bei Wind und Wetter mit den Teckeln zu laufen, konnte uns das nicht ganz so tolle Wetter nicht abschrecken und unter der Führung von
Frau Vetter konnten wir doch noch ca. 60 min eine „Regenwanderung“ absolvieren – die Hunde hat’s beim Toben nicht gestört und wir Menschen hatten Regenschirme… Nur im Biergarten wollten wir dann doch nicht sitzen und entschlossen uns, die Bierrunde „drinnen“ zu starten. Danke an Fr. Vetter, die die Wanderung führte!

3.Sommerwanderung
Traditionell treffen wir uns ja immer im Juli zu einem Spaziergang, diesmal war es nicht der Stechlin, sondern es ging wieder nach Feldberg (Meck./Pomm.). Das Wetter war fast zu schön – sommerliche Höchsttemperaturen bei hoher Luftfeuchtigkeit. Aber das hielt uns nicht auf. Sieben Familien trafen sich am Hochufer des Schmalen Luzin um gemeinsam mit der letzten Handfähre überzusetzen und im Hullerbusch mit einer zweistündigen Wanderung Richtung Fischer nach Carwitz zu starten. Durch einen Buchenhochwald geht es über den Hauptmannsberg – mit tollen Fotomotiven und mit herrlichem Blick über den Zansen und Carwitzer See. Die Tour zeichnet sich durch Steigungen, steinige Passagen und Steilhänge aus. Dafür wird man aber mit wunderschönen Ausblicken belohnt…der Fotoapparat hat mehrmals geclickt und wir hoffen, einige Teilnehmer haben schöne Fotos geschossen! Unsere Vierbeiner wurden unterwegs mit Überraschungshäppchen belohnt – die Wandergruppe belohnte sich im Carwitzer Eck mit kalten Getränken; das hat vielleicht gezischt…

  

In der Fischerhütte „Zum Hecht“, direkt am Carwitzer See gelegen, war für uns ein Tisch bestellt. Fangfrischer Fisch stand bei allen auf der Mittagsliste. Leider viel zu schnell mussten wir an den Rückweg Richtung Feldberg denken: wir wanderten entlang des Schmalen Luzins zum Ausgangspunkt zurück und ließen uns von einigen Regentropfen nicht beeinflussen. Unsere Hunde konnten den ganzen Heimweg lang am Wasser toben, baden gehen, Stöckchen apportieren. Alle – Mensch und Tier - waren müde, aber glücklich; da es gab nur ein Fazit von den Teilnehmern: Ein schöner Tag, den man unbedingt mal wiederholen muss!

Euer/Ihr
Frank Minow